Am 19. Juni war das Oberhausener WirtschaftsBündnis für Demokratie als Finalist beim erstmals vergebenen „Speaking Across Differences“-Preises des McCloy-Vereins in Berlin dabei. Aus 112 Bewerbungen waren 15 Projekte ins Finale gewählt worden und wir gehörten dazu.
Der mit einem Preisgeld von 14.000 € dotierte Preis des McCloy-Vereins und der Hertie-Stiftung zeichnet Projekte aus, die demokratischen Dialog über gesellschaftliche und politische Gräben hinweg stärken. Die Preisverleihung wurde durch eine inspirierende Eröffnungsrede von Prof. Dr. Jeremy Weinstein von der Harvard Kennedy School und eine Laudatio von Prof. Dr. Gesine Schwan gerahmt.
Den ersten Platz gewann das Projekt metro_polis, das in Straßenbahnen neue Formen der demokratischen Begegnung schafft und dabei Menschen aus unterschiedlichen Lebensrealitäten ins Gespräch bringt. Die beiden zweiten Plätze gingen an DemoSlam, ein Bühnenformat, bei dem Menschen mit gegensätzlichen politischen Ansichten persönliche Geschichten teilen und an TikTalks, ein Projekt, welches digitale Polarisierung bei Jugendlichen sichtbar macht und Präventionsformate anbietet. Herzlichen Glückwunsch an alle Preisträgerinnen und Preisträger.
Besonders beeindruckt hat uns die Vielfalt und Kleinteiligkeit der Projekte. Menschen wieder ins Gespräch zu bringen, ist eine Arbeit, die Mut, Ausdauer, Resilienz und finanzielle Unterstützung braucht. Gleichzeitig leisten alle Projekte einen besonderen Beitrag zur Stärkung der Demokratie. Der Austausch mit den anderen Finalistinnen und Finalisten hat uns darin bestärkt, dass wir mit unserem Ansatz und Engagement auf dem richtigen Weg sind.
Unser großer Dank geht an die Initiatorinnen und Initiatoren des McCloy-Vereins, besonders an Stefanie Teggemann, Oliver Beste und Anselm Dannecker für die Idee zum Preis und den gelungenen Rahmen. Allen Finalistinnen und Finalisten wünschen wir viel Erfolg und das nötige Durchhaltevermögen für ihre Arbeit.
Weitere Informationen zum Preis und zum Verein finden Sie unter https://mccloys.org